4Jan 2009

„Waterworld“ Eisfallklettern in Mellau

Autor: zimmsi

am sonntag den 4. jänner um 7 uhr fuhren heli und ich nach mellau wo wir uns zwischen 2 möglichen touren entscheiden mussten.

erst wollten  wir die kanisfluh über die nordseite besteigen, jedoch entschieden wir uns kurzfristig vor ort um da die schneeverhältnisse im oberen teil eher unsicher waren und wir kein risiko eingehen wollten.

wir entschieden uns daher für den eisfall des alpbaches welcher im sommer oft als canyoningtour genutzt wird und von da seinen namen „waterworld“ hat. Dieser Eisfall verläuft über mehrere stufen rund 650 hm vom talboden an der hofstättenhütte vorbei bis auf höhe der rostelle.

leider mussten wir den längsten der eisfälle umgehen, da er in der mitte noch nicht komplett vereist war und seitlich noch zu dünnes eis aufwieß. ansonsten waren die eisverhältnisse perfekt und wir genossen es in vollen zügen wie auf den fotos ersichtlich.

für mich war es die erste längere eisklettertour welche mich natürlich sehr auf weitere touren motivierte.

danke noch an heli für die tolle tour und für die wichtigen eisklettertechnischen dinge welche er mir im laufe der tour gezeigt hat.

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3 Kommentare to “„Waterworld“ Eisfallklettern in Mellau”

  1. […] hinterwald. vorletzten winter kletterten helmut und ich die eistour waterworld von unten nach oben. eisklettern dieses mal ging es von oben nach unten. überwiegend wird in diese canyoningtour abgeseilt. es gibt […]

  2. Roland sagt:
  3. Hallo, deinem Bericht zufolge sollte es ja eine geniale Tour sein. Wir kletterten den Eisfall vor ein paar Wochen. Nimmt man alles zusammen kommt man etwa auf 120 Klettermeter. Die Hauptlänge ist absolut super, der Rest total unlohnend. Kulisse ist lässig, wenn man auf wandern steht…
    Fragte mich, was seit ihr 2009 geklettert wo der Hauptfall nicht kletterbar war. 😮 Hauptsach in einem Bericht hochjubeln…

  4. hallo roland. aus deiner art des schreibens fasse ich diesen kommentar schon sehr kritisch auf.
    ich weiß ja nicht wie du aus meinem bericht heraus lesen konntest dass ich diese tour als super lohnend bezeichne oder gar diese hochjuble! aber in diesem zuge kann ich es jetzt ja machen. die tour welche wir 2009 als eine meiner ersten eistouren und bei coolen eisverhältnissen gegangen sind war für mich absolut lohnend. sie ist klarer weiße nicht mit diversen anderen eistouren (welche in eiskletterführer zu finden sind) zu vergleichen. es ist nun mal eine canyoningtour im sommer. dies sagt einem schon relativ viel über den verlauf eines solchen bergbaches aus. dieser verläuft nie in einem zuge über mehrere kurze und längere steilstufen. wir hatten bis auf den zerfallenen hauptteil 2009 super eis und konnten mehr oder weniger alles seilfrei hinaufkraxeln. für mich war genau diese kurzen stufen das perfekte gelände um im eis etwas fuß zu fassen. ob einem eine klettertour gefällt ist immer subjektiv. schließlich und endlich habe ich ja in keinster weiße etwas über die schwierigkeit und steilheit der route geschrieben. Ich hoffe du siehst im leben nicht alles so kritisch 😉 PS: da der bericht schon sehr alt war, habe ich die fotos von dem damaligen bericht erneuert.

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