4Jul 2010

neutour an der roggalspitze

Autor: jürgen

roggalspitze ostwand

im letzten alpenvereinsblättle wurde eine neutour in der roggalspitze ostwand vorgestellt und von den erstbegehern in den höchsten tönen gelobt. daniel und ich haben uns gedacht, dass sind wir unseren treuen lesern schuldig diese tour gleich mal zu “testen” und die ergebnisse hier kundzutun ;-)

die 11 seillängen der “traumfänger” führen ausnahmslos durch besten kalkfels und es ist meistens plattenkletterei an leisten und kratzern. die tour eignet sich aufgrund ihrer ausrichtung bestens für heisse sommertage – am samstag bei 30 grad im tal liess es sich angenehm klettern. die absicherung ist zeitgemäss aber nicht klettergartenmässig – keile und friends kann man  zuhause lassen. während der ganzen tour sollte man besonders auf den seilverlauf achten, sonst kann es ziemlich unangenehm werden…

zusätzlich zu der schönen tour hatten wir noch die gelegenheit einen der erstbegeher, lothar brunner, kennen zu lernen. an dieser stelle herzlichen dank für die mühe und arbeit die sich solche menschen antun, und uns damit den klettergenuss im alpinen gelände mit minimalen einsatz ermöglichen!

Tags:

5 Kommentare to “neutour an der roggalspitze”

  1. tragträumer odr traumfänger?!
    i well dau ned blöd redo abor i han dau a topo wo dio oa nü tur i dor ostwond “traumfänger” und dease “schubert/springmann” (und “sternauge oberer teil”)

    luogot na anom lässigo schöano tag us

    lg gerald

  2. stimmt – hast recht. werds gleich ändern ;-)

  3. schaut sehr schön aus. Gibts das Topo irgendwo zum runterladen?

  4. rainer sagt:
  5. Super Tour – ich war gerade heute mit Jürgen nocheinmal dort. Konstante Schwierigkeit und guter Fels….. ein bischen Klettern muss man zwischen den Haken auch – auf jeden Fall wert, einmal dort hin zu gehen!!

  6. Stefan Kern sagt:
  7. Haben die Tour am 10.8.10 gemacht und auch ganz schön gefunden, nicht gerade ein “Traum” aber OK. Wichtig find ich auf jeden Fall, dass man weiß, dass für das Schneefeld am Zustieg sogar evtl Steigeisen gut wären. Bei uns war der Schnee so hart dass kaum ein Durchkommen war. Der Zustieg an sich über die Rinne ist eh nicht so spaßig. Im Topo, das im Netz zu finden ist, ist auch einiges ungenau, vor allem ist die fünfte SL nur minimal links ziehend eingezeichnet, ist aber ein absolut wagrechter Querer. Insg. muß fast jede zweite Sicherung verlängert werden um einen mords Seilzug zu vermeiden. Also Quergangfreaks kommen auf ihre kosten.
    Wir hatten trotz allem einen schönen Tag, kann man auf jeden Fall mal machen.

Kommentar